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Archive for 23. Februar 2009

Blackböxchen 2 – Zwischenstand

Auf vielfachen Wunsch zweier einzelner Herren: Ein paar News zum Thema Blackböxchen 2.

homeserver12Blackböxchen 2 ist momentan “on hold”, da ein neuer Heimserver fällig war. In ihm bewährt sich aber gerade die Technik, die für Blackböxchen 2 gedacht war: 1 ATOM 330-Board (INTEL D945GCLF2), 2 GB RAM, 2x 1,5 TB Festplatten (Seagate Barracuda 7200.11, 32 MB Cache). Gebootet wird von einer  Compact-Flash-Karte mit CF2IDE-Adapter. Betriebssystem ist Open Solaris 11/2008.

Die Installation war problemfrei, booten vom USB-Stick, Solaris auf die Karte installieren, fertig (okay, die Karte ist langsamer als eine Festplatte – die Installation dauert ca. 1 Stunde). Zu meiner großen Freude waren die Treiberprobleme, die es im September noch gab (zu finden beispielsweise bei Matthias Pfützner, oder auch bei mir), mit dem Release anscheinend gelöst. Die Verbindung war bei mir bislang auch stabil. Die SATA-Ports sind auch stabil, bislang hat ZFS im Mirror noch keine Probleme gehabt.

Von Constantin gab es noch die Warnung (via Matthias), ZFS als Root-File-System auf der Compact-Flash-Karte zu betreiben. Generell mag er Recht haben, dass auf der Karte irgendwann die Blöcke “abgenutzt” sind, aber auf dem Boot-Device ändert sich nicht so viel – auch weil /var und /tmp auf dem rotierenden Rost schlummern. Jedenfalls habe ich es gewaagt, und schaue jetzt mal, wie lange die CF-Karte durchhält.

So oder so: Der Heimserver – übrigens in einem schwarzen 19 Zoll 2 HE-Gehäuse tut seinen Dienst.

Momentan suche ich noch einen Weg, Open Solaris dazu zu bringen, die Festplatten bei Nichtgebrauch auch abzuschalten. Der Stromverbrauch der beiden Platten im laufenden Betrieb liegt bei etwa 10 Watt. Gut funktioniert übrigens das WoL mit dem Board.


Referenzspannung “B” zu gering

Seit letzer Woche weiss ich, dass mein Passat eine Referenzspannung “B” in der Motorsteuerung hat. Vermutlich hat er auch eine Referenzspannung “A”. Ein freundlicher Servicetechniker weiss das jetzt übrigens auch. Vor der letzten Woche war auch ihm die Referenzspannung “B” unbekannt.

Doch zur Vorgeschichte: Bei Tempo 160 auf der Autobahn beschloss das Meisterwerk der Ingenieurskunst, dass es einen Defekt am Motor habe, und daher dringend das Notlaufprogramm zu aktivieren sein. Die Leistung war sofort weg, Höchstgeschwindigkeit 80 und fallend. Gelbe Warnlampen blinkten, die Multifunktionsanweisung bat, eine Werkstatt aufzusuchen.

Mein Navi kannte zum Glück einen VW-Händler in 3km Entfernung, also dorthin. Auf dem Weg dorthin ging der Motor kurz aus. Anspringen fiel dem guten Stück schwer. Aber irgendwann ging es weiter.

Beim VW-Händler angekommen schaute ein netter Servicetechniker in den Fehlerspeicher des Wagens. Dort stand dann, das die Referenzspannung “B” der Motorsteuerung zu gering sei. Damit konnte der Servicetechniker nichts anfangen. Auch der Fehlercode sagte weder ihm noch seinem Handbuch etwas.

Er bat mir an, den Wagen dort zu lassen und den Fehler langwierig zu suchen. Da ich das Auto kurzfristig brauchte, und er keinen Ersatzwagen hatte, bat ich ihn, den Fehlerspeicher zurückzusetzen, der Fehler würde ja bestimmt kurzfristig wieder auftauchen.

Er meinte, es sei kein Problem, mit dem Fehler einige Kilometer zu fahren und ihn, so der Fehler wieder auftauchen würde, eine andere Werkstatt aufzusuchen. Ich könne nichts kaputt machen, der Wagen würde sich vorher abschalten. Ich hätte nur das Risiko, liegen zu bleiben.

Der Wagen blieb seitdem nicht mehr mit dem Fehler liegen. Mein örtlicher VW-Händler war mit der Frage nach Referenzspannung “B” überfragt. Sollte also jemand da draußen wissen, was sich hinter der Fehlernummer 538 021A “Referenzspannung “B” zu gering” verbirgt, bitte melden.