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Blackböxchen 2 – Zwischenstand

Auf vielfachen Wunsch zweier einzelner Herren: Ein paar News zum Thema Blackböxchen 2.

homeserver12Blackböxchen 2 ist momentan “on hold”, da ein neuer Heimserver fällig war. In ihm bewährt sich aber gerade die Technik, die für Blackböxchen 2 gedacht war: 1 ATOM 330-Board (INTEL D945GCLF2), 2 GB RAM, 2x 1,5 TB Festplatten (Seagate Barracuda 7200.11, 32 MB Cache). Gebootet wird von einer  Compact-Flash-Karte mit CF2IDE-Adapter. Betriebssystem ist Open Solaris 11/2008.

Die Installation war problemfrei, booten vom USB-Stick, Solaris auf die Karte installieren, fertig (okay, die Karte ist langsamer als eine Festplatte – die Installation dauert ca. 1 Stunde). Zu meiner großen Freude waren die Treiberprobleme, die es im September noch gab (zu finden beispielsweise bei Matthias Pfützner, oder auch bei mir), mit dem Release anscheinend gelöst. Die Verbindung war bei mir bislang auch stabil. Die SATA-Ports sind auch stabil, bislang hat ZFS im Mirror noch keine Probleme gehabt.

Von Constantin gab es noch die Warnung (via Matthias), ZFS als Root-File-System auf der Compact-Flash-Karte zu betreiben. Generell mag er Recht haben, dass auf der Karte irgendwann die Blöcke “abgenutzt” sind, aber auf dem Boot-Device ändert sich nicht so viel – auch weil /var und /tmp auf dem rotierenden Rost schlummern. Jedenfalls habe ich es gewaagt, und schaue jetzt mal, wie lange die CF-Karte durchhält.

So oder so: Der Heimserver – übrigens in einem schwarzen 19 Zoll 2 HE-Gehäuse tut seinen Dienst.

Momentan suche ich noch einen Weg, Open Solaris dazu zu bringen, die Festplatten bei Nichtgebrauch auch abzuschalten. Der Stromverbrauch der beiden Platten im laufenden Betrieb liegt bei etwa 10 Watt. Gut funktioniert übrigens das WoL mit dem Board.

10 Responses

  1. Hallo Jan,

    Glückwunsch zum neuen Heim-Server!

    Inzwischen glaube ich, dass ZFS auf Flash mit der Zeit immer besser funktioniert. Die neueren Controller machen inzwischen Wear-Leveling, so dass man damit rechnen kann, dass ein neueres Flash-Device 1-2 Jahre durchhält. Bernd Finger hat sogar ein paar interessante Berechnungen angestellt: http://blogs.sun.com/blogfinger/entry/zfs_and_the_uberblock_part :).

    Die Platten lassen sich übrigens bei Nichtgebrauch abschalten, das steht z.B. hier: http://www.sun.com/bigadmin/features/articles/disk_power_saving.jsp

    Viel Spass mit Deinem neuen Server,
    Constantin

    23. Februar 2009 at 22:15

  2. Jan

    Hallo Constantin,

    die Berechnungen von Bernd kenne ich, die waren einer der Gründe, warum ich Deine Warnung in den Wind geschlagen habe ;-). Mit Bernd tausche ich mich auch häufiger über Homeserver-Konstruktionen (und unsere VW Passats) aus.

    Bei meinen ersten Versuchen hatte ich nur gemerkt, dass die Geschwindigkeit – genauer gesagt Langsamkeit – einer Compact Flash Karte beim Schreiben bei ein paar meiner Experimentierdatenbanken eher hinderlich ist. Da diese DBs viel in /var machen, habe ich es kurzerhand komplett auf die Platten verlegt.

    Danke für den Tipp mit den Platten, den Artikel kannte ich noch nicht und hatte auch noch nicht intensiv danach gegoogelt. Mal schauen, wie sich der Stromverbrauch jetzt verändert.

    Bis demnächst!

    24. Februar 2009 at 10:44

  3. Wenn man das OS auf 2 GByte installieren kann, derzeit sind ja 8 Gbyte vorhanden, dann könnte ich noch mit einem Magicstor 2,2 GByte Laufwerk dienen. Das ist einer der Nachbauten von Microdrives, die kurz nach dem IBM-Festplatten Deal mit Hitachi auf den Markt kamen.

    Die Platte an sich ist relativ zu verlässig, zieht jedoch ordentlich Saft. Das ist bei Digitalkameras ein Problem, sollte im stationären Betrieb jedoch irrelevant sein. Wenn die Flashdevices den Betrieb nicht durchhalten, wäre eine Miniplatte eine Alternative.

    1. März 2009 at 19:36

  4. Hallo Jan,

    na dann kann ich dir ja acuh nur mal meine Glückwünsche zum neuen Heimserver aussprechen. Was ist denn mit dem alten Geode Teil passiert?
    Wenn du noch etwas Zeit wartest, könntest du ja dann den jetzigen Heimserver als Blackböxchen 2 verwenden und als neuen Heimserver dann einen Atom auf ein Board, welches auf dem Nvidia ION basiert, setzen. Dann könntest du auch mal über den HDMI einen LCD anspielen…

    7. März 2009 at 1:04

  5. Jan

    Die Geode war “voll” und zu langsam geworden – oder wir wurden anspruchsvoller: Da die Platten im alten Server kurz vor dem Ableben standen, waren eh neue fällig. Außerdem wollte ich ein paar neue Spielereien (Virtual-Box im Headless Mode für ein Sun Ray-Projekt…)

    Das Board vom alten Heimserver hat als Blackböxchen 2 wenig Chancen – es passt nicht in die Aufhängung. Da wird wohl noch ein ITX-Board fällig sein – mal schauen, was es da in der nächsten Zeit neues gibt.

    9. März 2009 at 9:09

  6. Dachte eigentlich ehr, das aktuelle Atom Board dann als Blackböxchen und ein neues Board mit Nvidia 9400 Chipsatz und Dualcore Atom als neuen Heimserver, der dann acuh HDMI kann…

    10. März 2009 at 14:52

  7. Jan

    Hmm, ginge natürlich auch… Wenngleich ich noch nicht weiss, wozu ich HDMI im Keller benötige ;-)
    Ein solches Board wäre aber für einen selbstbau-HD-Recorder durchaus interessant – Atoms kann man mit wenig Kupfer passiv kühlen, und wenn der Nvidia-Chipsatz nicht zu viel Wärme entwickelt, wäre das auch nicht zu schwierig…

    16. März 2009 at 11:16

  8. Jan,

    hast Du meinen neuen Eintrag gelesen, und die Infos zum PowerDown der Disks darin gesehen?

    http://blogs.pfuetzner.de/matthias/?p=268

    Hilft das evtl. Deinem Blackböxchen?

    Matthias

    10. November 2009 at 17:10

  9. .

    Wie ist es nur möglich den Root-Pool auf flashdisc zu betreiben und das /var auf einen anderen Pool, der aus Platten besteht, auszulagern? Beim booten will doch der Service system/filesystem/minimal:default auf /var zugreifen, kann dies dann aber nicht, weil der andere Pool noch nicht gemountet worden ist…

    23. März 2010 at 10:55

  10. .

    für den moderator: ich schrieb zum os opensolaris 2009.06

    23. März 2010 at 10:56

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