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Ausflug nach K-Town

Nach noch nicht einmal 4 Monaten (März, April, Mai und Juni) kehre ich kurz an die TU Kaiserslautern zurück. Allerdings nur um einen kurzen Vortrag über IT-Sicherheit zu halten. Wenn den jemand sich ansehen möchte:

Donnerstag, 26. Juni 2008, 17:15 – 18:45 in Hörsaal 46-210

Für alle, die meinen alten Sicherheitsvortrag schon kennen: Es gibt einen neuen, und es hat sich mehr verändert als nur das Folienlayout. Allerdings sind knapp 160 Folien in 90 Minuten eine Herausforderung. Und ich verwende nicht den Stil von Alec Muffet.


Vielen Dank, werte D.

Liebe D.,

auch Dir möchte ich einen Beitrag in meinem Blog widmen. Deine Liebe beim Versenden von Abrechnungen für private Telefongespräche an der TU KL ist nur noch durch wenige Absurditäten zu übertreffen. Wegen einer Telefonrechnung über 15 Cent (die ich nicht verursacht haben kann, weil ich zum fraglichen Zeitpunkt bereits nicht mehr für die TU KL gearbeitet habe), schreibst Du mir einen Brief, welcher neben einem Umschlag für 4 Cent auch noch Portokosten von 55 Cent verursacht.

Doch keine Panik, Du bist nicht alleine. Hier eine kleine Geschichte zur Erheiterung.


Aus gegebenem Anlass

Liebe Vorgesetzte, Kollegen und Mitarbeiter, die sich bestimmt angesprochen fühlen,

es tut mir aufrichtig leid, Sie in diesem offenen Brief noch so kurz vor Jahresende auf unangenehme Dinge hinweisen zu müssen. Doch leider sehe ich mich aufgrund der letzten Stunden dazu genötigt.

Wenn Sie schon Webapplikationen installieren, würde ich mich freuen, wenn Sie diese auch regelmäßig warten. Zur Wartung gehört auch, hin und wieder mal ein Update zu machen – insbesondere wenn die Hersteller oder Communities der Webapplikationen schon vor einigen Jahren Hinweise auf Sicherheitslücken gegeben haben. Ebenfalls ist es sinnvoll, Anwendungen, die nicht mehr benötigt werden, auch wieder zu löschen. Sonst wundert man sich irgendwann, was da noch alles rumliegt und Ärger macht.

Es ist mir klar, dass einige mit solchen Aufgaben überfordert sind. In diesem Fall ist es sinnvoll, solche Sachen nicht selbst zu machen, sondern jemanden damit zu beauftragen. Managed Services sind keine Dämonen, sondern durchaus sinnvoll.

Mit freundlichen Grüßen

Jan Brosowski


Armer Student

In der Mensa – das Studierendenwerk hatte die Preise zu Beginn des Monats erhöht. Ob der Protestierende unter dem Einfluss des Mensaessens stand, ist nicht bekannt.

Armer Student


Datenbanken als Heilige Kühe

Wer hat eigentlich die These aufgestellt, Microsoft Access sei ein relationales Datenbanksystem, mit dem man Webseiten produktiv betreiben kann? Wer auch immer es war, sollte sich in nächster Zeit von mir fernhalten.

Microsoft Access ist kein schlechtes Produkt. Es ist eine durchaus brauchbare Datenbank für kleinere Geschichten, wenn wenige User auf wenige Daten hin und wieder mal zugreifen. Es ist keine gute Idee, MS Access als Basis für eine Webseite zu nehmen, die dynamisch mit PHP oder ColdFusion ständig auf die arme Datenbank zugreift und diese dann sauber filetiert. Was dabei entsteht, möchte niemand sehen.

Theoretisch sollte es möglich sein, auch von einer Unix-Maschine per ODBC-Client auf einen ODBC-Server auf einer Windows-Maschine auf die dort befindliche Access-Datenbank zuzugreifen. Aber will ich das ausprobieren? Ich möchte nicht erleben, wie sowas unter Last dann einbricht.

Dennoch: Einige Leute legen auf ihre Access-Datenbanken extremen Wert. Ich kann ja verstehen, dass man mit Access wunderschöne Front-Ends für Datenbanken bauen kann, die sich herrlich bedienen. Nur: Dank myODBC könnte man mit dem gleichen wunderschönen Front-End auf eine (aus Admin-Perspektive) ebenso wunderschöne MySQL-Datenbank zugreifen, die man dann mit PHP oder CFM für die Webseite nutzen könnte. Oder man macht eine ODBC-Verbindung vom wunderschönen Access-Front-End auf einen MSSQL, ein Oracle oder auch sonst irgendwas, was man direkt in den Webserver einbinden kann.

Aber nein: Das wird ein ODBC-Bridge-Gebastel, und die Access-DB wird weiterhin filetiert. Aber dann können wir vermelden: Webserver läuft unter Solaris 10, Datenbank ist MS-Access. Welch Kombination!


Daimler AG macht uns Vorschriften

Dass die Damiler AG (vormals DaimlerChrysler AG, vormals Daimler-Benz AG), ihren Zulieferern Vorschriften macht, kann ich nachvollziehen. Per Mail kam jetzt aber ein eingescanntes Schreiben aus Stuttgart, unterschrieben von Dr. Heinrich Reidelbach, Vice President Corporate Procurement Services, und Florian Manhart, Director Corporate Procurement Services / Global Operations & Processes. Gemessen in der Länge ihrer Titel müssen die beiden Herren verdammt wichtig sein.

Hier der Brief im Volltext: Daimlers Rauchverbot

Warum uns die Daimler AG das mitteilt, ist mir nicht ganz klar:

  1. Die Mitarbeiter der TU Kaiserslautern (Uni heißen wir schon ewig nicht mehr) sind keine Berater, wir arbeiten eigentlich an der TU oder zu Hause. Wir werden auch nicht verliehen. Manchmal halten wir Vorträge auf Konferenzen, dann lässt man uns raus.
  2. Unsere Studierenden sind definitv keine Mitarbeiter bei uns, denen wir für Praktika Weisungen erteilen könnten. Es kommt noch besser: Wir können Sie zwar als wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigen, doch werden sie direkt von den Unternehmen angestellt, wenn sie dort Praktika machen.

Naja, vielleicht möchte Daimler ja unsere Gebäude kaufen, oder es geht endlich los mit dem Hochschulsponsoring!

PS: Sollte jemand interesse an Werbeflächen auf einem Dozenten an der TU Kaiserslautern haben, bitte melden Sie sich!