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Willkommen auf meiner Webseite, die sowohl Blog also auch Aufsätze, Anleitungen, Kochrezepte und Projekte vereint. Wenn Sie wissen möchten, wer hier schreibt, klicken sie mal auf Me, Myself and I.

20 Heldenhafte Taten - 1 Jahr Heldenfunk

Jan 26. August 2008

Liebes Systemheldenteam,

vielen Herzlichen Dank für ein Jahr Heldenfunk und herzlichen Glückwunsch zu Folge 20! Mögen weiterhin das Aufheulen der Thumper durch den Podcast schallen. In der tiefen Hoffnung, dass noch viele Systemhelden die Ehre zu Teil werde, im Heldenfunk von ihren Taten zu berichten.

Dank Euch, ihr Helden in München!

[Mist, meine Sprache ist geschwollen. Gab's da nicht mal so ne Art "Sim Hospital", in der es diese Krankheit gab? Was war da noch gleich die Behandlung?]

OpenSolaris 2008.05 auf Intel Atom 230 (INTEL D945GCLF)

Jan 24. August 2008

Nur als Hinweis für alle, die gerne auf ihrem Atom-Board (beispielsweise INTEL D945GCLF mit Realtek-LAN vom Typ RTL8102EL - oder auch in Netbooks wie dem MSI Wind), OpenSolaris 2008.05 installieren wollen: Der RGE-Treiber hat einen Fehler, daher soll man als Workaround das Feature für Hardware Checksum Offload deaktivieren. Dann funktionieren sowohl NWAM als auch die manuelle Konfiguration.

Dazu muss man in /etc/system die Zeile

ip:dohwcksum = 0

einfügen und einmal rebooten. Anschließend werden die Checksummen vom Prozessor berechnet. Damit steigt die Prozessorlast zwar, aber es funktioniert.

Einen Patch gibt es auch schon bei Menno, der OpenSolaris auf seinem Medion Akoya Mini laufen lassen möchte. Vermutlich wird der Patch in die nächsten svn-builds einfließen…

Ein Update auf svn_95 brachte übrigens nichts, der commit im Ticket für dieses Release scheint leider nichts geworden zu sein, hoffen wir auf svn_96, erscheint am kommenden Freitag.

Bloggen mit Star Office

Jan 20. August 2008

Jetzt bin ich aber mal gespannt, ob das klappt. Mein erster Blogeintrag mit Star Office 9 beta und Sun Weblog Publisher, einer Extension für Star Office 8 und 9 (natürlich auch Openoffice).

Das Star Office 9 beta habe ich wegen des Import/Exports von MS Office 2007-Dateien ausprobieren wollen, der im übrigen einwandfrei funktioniert.

Die Extension installierte sich ohne nennenswerten Aufwand (man muss nur beachten, dass jeder User die Lizenz abnicken muss), dann muss man die Zugangsdaten zum Blog eingeben, wobei verschiedene Blogsysteme (Roller, Wordpress und zwei generische Formate) unterstützt werden. Doch jetzt mal schauen, ob’s klappt. In der Symbolleiste ist ein neues Symbol, eine Feder mit grünem Pfeil. Die werde ich mal ausprobieren…


CMT-Kochstudio

Jan 19. August 2008

Ingo, Du hast meinen tiefen Respekt vor diesem Werk. Wenn Du Glück hast, wird das ein echter Hype im Netz. Das CMT-Kochstudio ist einfach genial.

Eigentlich wollte ich ja nur wenige job-bezogene Artikel hier reinbringen, aber zum einen stagniert Blackböxchen 2 ein wenig (hat jemand in der Gegend um Saarbrücken eine Schlagschere sowie eine Kantbank für 0,75mm Stahl?). Außerdem: Ingos Vorträge sind einfach super, und dieses Video zeigt nur einen Ausschnitt dessen, was Ingo vor Publikum leistet.
Allerdings: Kann es sein, dass das Speicher-Subsystem einen Lesenfehler hatte? Sicher dass der Wein ein Merlot ist? Einen Freund (und mich auch) erinnert die Flasche mehr an den Sauvignon aus dem Aldi…

Flatland

Jan 19. August 2008

Dr. Quantum (aka. Fred Alan Wolf) geht in die zweite Runde. Das Video ist zwar schon älter, aber ich mag es. Insbesondere die Methode des Tresorknackens gefällt mir.

Maulkorb für Studierende

Jan 16. August 2008

Die Defcon ist eine große Konferenz in den USA zum Thema IT-Sicherheit, Hacking und ähnlichem. Alljährlich sollen dort angeblich die gefährlichsten und besten Hacker auf engstem Raum versammelt sein. In ihrem Buch “Hacker Stories” sprechen die Autoren des Syngress-Teams auch davon, dass dort die meisten Ermittler eben jene Personengruppe auf engstem Raum versammelt seien.

Im Vorfeld dieser Konferenz gibt es jedes Jahr einige interssante Ankündigungen, Steckbriefe werden erneuert und Schweigegelder gezahlt. Das gehört anscheinend zum “normalen” Grundrauschen rund um diese Veranstaltung. Doch dieses Jahr gibt es einen Peak in diesem Rauschen: Nach einer 45-minütigen Anhörung beschloss der ehrenwerte U.S. District Judge George O’Toole Jr. eine einstweilige Verfügung auszusprechen, dernach die drei MIT-Studenten Alessandro Chiesa, R.J. Ryan, and Zack Anderson ihre Ergebnisse über ein Sicherheitsproblem bei den Dauerkarten der Bostoner Verkehrsbetriebe nicht offenlegen dürfen, bis er am kommenden Dienstag in der Sache weitere Fakten sichten würde. Somit haben die Antragsteller ihr Ziel erreicht, die Präsentation darf nicht stattfinden.

Was niemanden daran hindern sollte, sich die Unterlagen zur Präsentation herunterzuladen und anzusehen: Die Päsentation gibt’s hier. Irgendwie muss da jemand vergessen haben, den Webmaster mit zu verklagen…

So weit, so schlecht. Das ganze fußt auf dem ersten Zusatz zur Amerikanischen Verfassung, der eine Einschränkung der “Freedom of Speech” -  der Redefreiheit - zulässt, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Diese zu prüfen dauert natürlich seine Zeit.

Der Casus knaktus scheint dabei nicht die Tatsache zu sein, dass diese Ergebnisse ein schlechtes Licht auf die Bostoner Verkehrsbetriebe werfen oder eine Anleitung darstellen, wie man mit 5 Cent Einsatz, einem Kartenleser für 100 Euro und ein wenig Geschick für 650 Dollar in Boston Bus fahren kann. Es ist vielmehr die Tatsache, dass die Präsenation als Commercial Speech angesehen werden kann. Und das ist das komplexe an der Sache: Ist die Defcon kommerziell? Ist sie einfach nur eine öffentliche Veranstaltung? Und wie ist der Vortrag als solcher innerhalb einer vermutlich als gemischt anzusehenden Veranstaltung einzuordnen.

Das ganze ist eigentlich nur aus juristischer Perspektive interessant. Ein Blick in die Präsentation beweist: Normales Cloning von Karten (gähn), überschreiben von Werten durch andere zur Veränderung des Kartenwertes (schnarch), ein wenig Social Engineering und eine allgemeingültige Äußerung über schlecht gemachte Verschlüsselung von RFID-Daten (naja, immer wieder lustig, diesen häufig gemachten Fehler zu finden…). Aber schon witzig, dass dieser Vortrag so einen Staub aufwirbelt. Mal schauen, was die Defcon sonst so bietet…

Heimflug verspätet

Jan 30. Juli 2008

Berlin Tegel kenne ich jetzt sehr genau. Wegen des Lufthansastreiks waren meine Kollegen und ich ein wenig eher am Flughafen. Check in, boarding um 17:55. Also noch einen Spaziergang über den Flughafen und eine Currywurst.

Douglas Adams hat recht. Es gibt echt keinen Grund, warum es in irgendeiner Sprache dieser Welt das Sprichwort

so schön wie ein Flughafen

geben sollte. Die Einleitung des “Elektrischen Mönchs” hat er definitiv nach einem längeren Aufenthalt in Berlin Tegel geschrieben.

Dann, gegen 17:45 durch die Sicherheitskontrolle. Der Gesichsausdruck des Securitymitarbeiters liess nichts Gutes erahnen. “Gesonderte Sicherheitskontrolle”. Also werde ich wegen eines ferngesteuerten Hubschraubers “gefilzt”. Aber kein Sprengstoff, nur ein paar Batterien. Wahrscheinlich wurden ausser mir noch einige andere Sunnies gesondert überprüft - die Sicherheitsleute dürften nun alle Helis kennen…

Nach der Kontrolle das Gate suchen. Auf der Boardingcard stand C47, auf den Monitoren C42. An Gate C47 kam man nach Nürnberg. An Gate C42 konnte man nach Mailand boarden. Toll.  Irgendwann sollte es dann Gate C50 sein. Dort stand dann zwar  “Saarbrücken”, das Flugzeug wollte aber nach “Stuttgart”. Naja, immerhin stimmte der erste Buchstabe.

Dann die Durchsage: Der Abflug verzögert sich um 1 Stunde und 20 Minuten. Im Flugzeug erfährt man dann den Grund: Maschine ausgefallen und eine Ersatzmaschine musste einspringen, und das dauerte einen Moment.

Naja, jetzt sitze ich bei einer Manner-Waffel und einem warmen Orangensaft über einer sehr schönen, geschlossenen Wolkendecke.

Der Pilot sagte was von Thunderstorms über Saarbrücken. Wird spät heute.

[Eingestellt einige Stunden später.]

Sonnenaufgang mit Bobby Shew

Jan 28. Juli 2008

Ich sitze gerade am Saarbrücker Flughafen, es ist 5:50 morgens.

“Sicherheitshinweis: Lassen Sie Ihr Gepäck nicht unbeaufsichtigt.”

Werde ich tun. Vollständig bewölkter Himmel.

“Security Advise: Do not leave your baggae unattended.”

Im Osten geht die Sonne auf, zumindest sieht man einen gelben Fleck durch die Wolkendecke scheinen.

“Avis de sécurité: Ne laisser pas vos bagages sans surveillance.”

Schon lustig: Im Französischen ist das Gepäck immer im Plural. Das Deutsche bietet nicht mal einen solchen.

Um mich herum ein paar Geschäftsreisende, die nichts vom Lufthansa-Streik merken. Und hinter einer Glaswand eine gute Hundertschaft Mallorca-Touristen. Seit 10 Minuten stehen sie am Ausgang an, um in ihr Flugzeug zu kommen. Wie die Fische im Aquarium. Machen alle einen leicht depressiven Eindruck. Sie mussten wohl sehr früh da sein.
In diese melancholische Grundstimmung spielt aus den Ohrhörern meines Nokia E61i Bobby Shew. Das Stück heißt Insight. Irgendwie total bizzar, aber die ganze Szenerie wird dadurch ein wenig fröhlicher. Daher hier meine erste Hörempfehlung: Bobby Shew, Salsa Caliente. Ideal in leicht depressiven Situationen, das holt einen wieder raus.

So, 6:20. Boarding. Die Mallorca-Touristen stehen immer noch da. Könnte auch ein Grund für die depressive Grundhaltung jenseits der Glasscheibe sein.

Tempolimits für Segways

Jan 26. Juli 2008

Na Halleluja, ein weiteres Beispiel für Regelungswut, wo sie nun wirklich nicht hingehört: Der Bundesverband der Versicherer fordert ein generelles elektronisches Tempolimit für Segways von 6 km/h auf Fußgängerwegen und 9 km/h auf sonstigen Wegen (VDI-Nachrichten vom 25. Juli 2008, S. 9).

Gut, ob der Segway nun ein Freizeitsportgerät oder ein zulassungspflichtiges Fahrzeug ist, das ist noch nicht geklärt. Hier in Saarbrücken benutzt es die Polizei jedenfalls seit mehreren Jahren, um in der Fußgängerzone und bei Massenveranstaltungen nach dem Rechten zu sehen. Immer wieder lustig, wenn Polizisten auf ihren fahrenden Aussichtsplattformen sich zwischen den Menschen durchschlängeln. Unfälle hat es meines Wissens noch keine gegeben.

Trotzdem: Der Bundesverband der Versicherer hat Unfälle im Labor durchgespielt: Segway mit 15 km/h gegen einen Fußgänger, und gegen einen Kleinwagen. In beiden Fällen kam es zu Verletzungen, der Fußgänger wäre mit dem Hinterkopf aufgeschlagen, was tötlich ausgehen kann.

Daher jetzt die Forderung, für die 1000 Segways (so die aktuelle Verkaufszahl in Deutschland) eine elektronische Drossel einzuführen bei 9 km/h, bzw. 6 km/h in Fußgängerbereichen (soll das per GPS überwacht werden?) Außerdem sollen Beleuchtung, Klingel und autarke Bremsen vorgeschrieben werden. Außerdem eine obligatorische Haftpflichversicherung. All dies haben die Polizisten auf dem Bild übrigens nicht. Sie bremsen mit dem Antriebsmotor, am Segway sind Reflektoren und die Haftpflichtversicherung ist das Saarland.

Selbst wenn der Markt für Segways um mehrere 100% wächst, so wird das Segway eine Randerscheinung bleiben. Weltweit sind gerade einmal 35.000 Stück unterwegs. Dennoch liefert der Versuch einige wichtige Erkenntnisse, und daher leite ich folgende Forderungen daraus ab:

  1. Elektronisches Tempolimit für großgewachsene Bodybuilder und sonstige schwere Personen. Der Segway selbst wiegt relativ wenig. Es ist aber ebenso gefährlich, mit einem schweren Jogger, beispielsweise einem Bodybuilder, zu kollidieren. Der Impulserhaltungssatz gilt auch für schnelle Personen, die keinen Segway haben. Daher kann ein Fußgänger auch durch einen Jogger bei einer Kollision umgeworfen werden und mit dem Hinterkopf zuerst aufschlagen. Tödliche Verletzungen wären vorprogrammiert. Daher sollte zukünftig eine elektronisch kontrollierte Höchstgeschwindigkeit für Jogger in Abhängigkeit von ihrem Körpergewicht eingeführt werden.
  2. Bremsen für den laufenden Menschen. Der Mensch verwendet das gleiche System zum Bremsen und Beschleunigen, wie es auch der Segway tut. Daher sollte das Rennen und Laufen ohne ein zweites Bremssystem verboten sein, um die Unfallgefahr zu vermindern.
  3. Verpflichtende Klingel für alle Verkehrsteilnehmer, die kein Signalhorn haben und schneller als 6 km/h werden können. Also insbesondere Hunde, Katzen, Leoparden und alle anderen Tiere, die so in der Innenstadt gesichtet werden.
  4. Strinlampen bei Dunkelheit. Seit jeher ein Unding. Wenn die Straßenbeleuchtung zu schwach ist, soll auch der Mensch gesehen werden. Reflektoren an der Kleidung sind ja schön und gut, aber besser sind aktive Beleuchtungselemente. Daher sollte endlich für alle Verkehrsteilnehmer die Beleuchtung Pflicht werden. Stirnlampen haben sich im Bergbau bewährt. Außerdem könnte man so die Arbeitsplätze in der Stirnlampenindustrie auf Jahrhunderte sichern.

Aber mal ohne Ironie: Es tut schon weh, wie lange die Deutsche Bürokratie braucht, um ein neues Fahrzeug wie das Segway einzuordnen. Und anstatt auf den Verstand der Menschen zu setzen, die 7000 Euro für einen “Personal Transporter” ausgeben, wird eine Reglementierungsflut ausgelöst, die es in sich hat. Ich würde es mir wünschen, wenn man mal ohne Reglementierungsflut eine einfache “Parallelregelung” durchziehen würde: Das Segway fährt etwa 15km/h, es kann bremsen, es transportiert eine Person. Meine Oma hat auch solch ein Elektrogefährt. Warum kann man das Segway nicht einfach ebenso einsortieren, wie diese Seniorenmobile?

Was aber für beide, Segways und Seniorenmobile, sinnvoll wäre: Ein Sicherheitstraining, in dem den Fahrern die Gefahren für sich und für andere aufgezeigt würden. Dann noch Übungen im Umgang mit dem Gefährt, und die Lage wäre wohl sicherer.

Allen Systemhelden einen wunderschönen Ehrentag

Jan 25. Juli 2008

Heute ist der 25. Juli 2008, der neunte System Administrator Appreciation Day. Ich wünsche allen Admins zu diesem Ehrentag alles Gute, wenige Systemausfälle und noch weniger OSI-Layer-8-Probleme.

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