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Archive for Dezember, 2009

Minuszwölfkommasechs

Minuszwölfkommasechs

Temperatur am 19. Dezember 2009. Laut Wetterbericht sollte es ca. 15°C wärmer sein…


So schön war die Zeit

Dieses Blogpost ist für “Caruso”, eben jener Mitmensch, der in den frühen Morgenstunden des 17. Dezember 2009, so gegen 5:00 Uhr, im Relexa-Hotel in Ratingen Duschen musste und dabei “Heimweh” (Brennend heißer Wüstensand / So schön war die Zeit) von Freddy Quinn singen wollte. Zwei Anmerkungen:

1.) Bitte, wenn man schon so früh am Morgen LAUT singen möchte, dann bitte in EINER Tonart. Das Lied hat keine ständigen Tonartwechsel, es ist melodisch einfach gehalten. Das bekommt man hin!

2.) Bitte, wenn man den Text nicht kann, sollte man ihn sich herunterladen und ggf. ausdrucken. Damit das Papier in der Dusche nicht durchweicht, empfehle ich einlaminieren.

Sollte dann das Lied immer noch nicht gut klingen, bitte an Dieter Nuhr wenden (letztes Zitat in der Liste).

PS: Nein, ich bin nicht sauer, dass Sie mich mit Ihrer musikalischen Darbietung um 5:00 Uhr morgens geweckt haben und ich anschließend nicht mehr einschlafen konnte!!!


Bäume im Winter

Bäume im Winter 4/4

Es hat geschneit im Saarland – und wir sind losgezogen, einen Weihnachtsbaum zu besorgen. Ein paar Impressionen aus dem Wald bei St. Ingbert gibt’s bei Flickr. Den Weihnachtsbaum gibt’s dann später.


Scannen mit der Sun Ray

Okay, leicht reißerischer Titel. Es geht um das Einbinden eines normalen USB-Scanners in ein Windows in einer Virtual Box, welche über eine Sun Ray bedient wird.

Das Problem dabei: Scanner und Homeserver, auf dem die VirtualBox läuft, stehen ein paar Meter auseinander. Zu weit, für ein langes USB-Kabel. Außerdem wäre es eh schön, wenn jeder Rechner im Haus auf den Scanner zugreifen könnte. Also muss der Scanner in’s Netzwerk, und die VirtualBox muss darauf zugreifen.

Es gibt jede Menge spezialisierter USB-Netzwerk-Boxen, die das super für USB-Sticks und ähnliche Storage-Devices oder für Drucker können. Doch für Scanner trennt sich schnell die Spreu vom Weizen. Von meinen Kollegen bekam ich den Tipp, die Geräte der Firma Lantronix oder Silex seien empfehlenswert. Beide Firmen produzieren bestimmt  extrem zuverlässige Geräte – aber leider recht teuer. Für zu Hause ein paar Seiten pro Monat scannen ein wenig zu viel des Guten.

Durch ein paar Hinweise in Foren, man solle die Treiber von Silex auch für den Belkin Network USB Hub verwenden, bin ich auf eben jenes  Gerät von Belkin gestoßen. Das Design verleitet, einen MacMini darauf zu stellen (sollte man nicht tun, die Box ist hitzeempfindlich), und dank der glänzenden Oberfläche sieht man jedes Staubkorn und jeden Fingerabdruck. Aber ich habe das Teil preiswerter bekommen als jedes Silex- oder Lantronix-Gerät.

Wichtig war,  die virtuelle Maschine auf bridged-network umzustellen: Die Verbindung zwischen dem Windows in der Virtual Box und Network USB Hub überlebt kein NAT.

Der Rest war trivial: Treiber für die Box installieren (den von Belkin oder den von Silex, beide funktionieren tadelos), Scanner verbinden, Treiber für den Scanner installieren, fertig. Die Geschwindigkeit des Plustek PL 806 ist gefühlt unverändert, trotz des Transports von USB2.0 über Ethernet mit 100 MBit/s, und alle Funktionen (auch die Tasten am Scanner) funktionieren einwandfrei.

Eine Sache nervt aber an dem Network USB Hub: Er ist zu leicht: lange Kabel schaffen es problemlos, die Box vom Schreibtisch zu ziehen. Aber das ist ein Problem, das man mit Klebeband lösen kann…


Kyocera Laserdrucker im Netzwerk unter Open Solaris einbinden

Zu Hause steht bei uns ein Kyocera FS-1900 in der Ecke und druckt per Netzwerk von jedem Rechner aus. Von jedem Rechner aus? Nein, von meinem Dienstnotebook war es bislang nicht notwendig. Nach recht langer Zeit bei Sun war es nun aber das erste Mal notwendig, etwas zu Hause auszudrucken.

Zur Verwaltung der Drucker hat Open Solaris ein schickes Tool, den Print Manager (Teil vom Projekt presto, das auch noch eine automatische Druckererkennung hat). Dort also einen Drucker hinzufügen, eine LDP-Warteschlange einrichten (IP-Adresse, Warteschlangenname = Name des virtuellen Druckers auf dem Drucker, den man in der Web-Administrationsschnittstelle sieht, in meinem Fall lp1). Serienmäßig bringt Open Solaris die foomatic-PPDs mit, und da ist eine PPD für den Kyocera FS-1900 dabei. Leider ist diese PPD nicht sehr vollständig, Details zu einigen Erweiterungen fehlten leider. Aber es  gibt von Kyocera eigene PPDs, zumindest für Linux. Diese funktionieren – nach ein wenig Basteln – auch für Open Solaris.

Der Zeilenumbruch in den Kyocera-PPDs ist nicht der gleiche wie in Unix: Im vi wird er als ^M angezeigt. Ein stupides %s/^M//g bringt leider nichts, das ^M ist ein Steuerzeichen. Wie war das nochmal gleich mit dem Escapen von Sonderzeichen im vi?

Die Lösung ist folgende: Zu tippen ist: %s/Control-v Control-m//g (ohne das Leerzeichen zwischen Control-v und Control-m). Dann verschwinden die ^M, und mit dem Befehl

pfexec ppdadm -a [Pfad zur PPD]

kann man die Kyocera-PPD einbinden, und dann im Printer-Manager auswählen.

Noch ein paar Anmerkungen:

  • Das Drucken über Socket oder IPP führte  trotz diverser Versuche mit foomatic und Kyocera-PPDs nicht zum Erfolg, nur LPD funktionierte.
  • Lokal habe ich den Drucker nicht angeschlossen. Daher kann ich auch nichts dazu sagen, wie man ihn am besten lokal anbindet.