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PI-zza

Momentan haben wir das Jahr der Mathematik. Also aufgemerkt und was gelernt. Heute: wie leite ich mir PI beim Italiener um die Ecke her. Die Idee für dieses Post habe ich übrigens bei einem Freund und Kollegen „geklaut“, doch ich zitiere ihn hiermit ganz korrekt: Ferber 2008, S. 20. Thomas hat dafür gesorgt, dass sich Sun am Jahr der Mathematik aktiv beteiligt. Weitere Info zu ihm und der Aktion gibt es hier: http://de.sun.com/servicessolutions/industries/edu/mathematik/

Jetzt aber zur Pizza! Man steht vor dem (absolut realistischen) Problem, dass man beim Italiener um die Ecke spontan PI berechnen möchte. Leider hat man gerade nur eine Pizza zur Hand. Also wird es Zeit, sie zur PI-zza umzufunktionieren. Das ganze geht so: Zunächst mißt man mit Hilfe von Salamischeiben den Umfang und den Durchmesser der Pizza. Im vorliegenden Beispiel seien dies 22 Scheiben Umfang und 7 Scheiben Durchmesser.

Da PI nunmal Umfang durch Durchmesser ist, erhält man für PI den Wert 22/7 = 3,14…, was zumindest nah dran ist und für die meisten technischen Anwendungen auf jeden Fall reicht.

Thomas Ferber: Das Jahr der Mathematik – Eine mathematische Sammlung – kinderleicht. Präsentation für das Jahr der Mathematik. Sun Microsystems, München et al. 2008


Indiana Jones und die E450 des Todes

So oder so ähnlich muss der Titel des Films gewesen sein. Bin mir nur nicht mehr sicher.


Samba 3.0.27a und Solaris 10 auf Sparc

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die einem den Tag vermiesen können. Diesmal war es Samba 3.0.27a, selbstkompiliert auf Sparc, und zwar sowohl mit Studio 11 als auch gcc.

Der Befehl smbpasswd hat nicht sonderlich Interesse daran, Passworte, die länger als 8 Zeichen sind, sauber zu encodieren. Er schneidet statt dessen einfach nach dem 8. Zeichen ab. Gut, NTLM verschlüsselt in Paketen zu jeweils 8 Zeichen, aber es nimmt auch mehrere davon. Und bis Samba 3.0.24 scheint das ja auch noch funktioniert zu haben.

Im Samba-Bugzilla taucht der Fehler auch auf, und zwar mehrfach: Bei Version 3.0.25 mit identischem Verhalten. Die Fehler wurden als Duplikate gekennzeichnet, und es wurde auf einen anderen Fehler verwiesen.  Mal gespannt, ob der Fehler wirklich ausschlaggeben war…


Ehre den Systemadministrator

Heute, seit etwa 17:15, fühlen sich alle Systemadministratoren geehrt!

Schön, dass die Systemhelden-Community mal derart laut beworben wird. Ich hoffe, da gibt es bald mehr als die aktuellen 422 Helden – schließlich gibt es sehr viel mehr Admins!

In der Hoffnung, dass viele Admins nun diese Ehre zu Teil wird! Liebe User, einmal tadeln kostet 364 mal loben:

„Kaum jemand schätzt meine Arbeit. Lob bekomme ich nur selten – dafür aber richtig Stress, wenn’s mal nicht läuft. Objektiv gesehen bin ich für 363 Tage im Jahr gar nicht existent. „


Datenbanken als Heilige Kühe

Wer hat eigentlich die These aufgestellt, Microsoft Access sei ein relationales Datenbanksystem, mit dem man Webseiten produktiv betreiben kann? Wer auch immer es war, sollte sich in nächster Zeit von mir fernhalten.

Microsoft Access ist kein schlechtes Produkt. Es ist eine durchaus brauchbare Datenbank für kleinere Geschichten, wenn wenige User auf wenige Daten hin und wieder mal zugreifen. Es ist keine gute Idee, MS Access als Basis für eine Webseite zu nehmen, die dynamisch mit PHP oder ColdFusion ständig auf die arme Datenbank zugreift und diese dann sauber filetiert. Was dabei entsteht, möchte niemand sehen.

Theoretisch sollte es möglich sein, auch von einer Unix-Maschine per ODBC-Client auf einen ODBC-Server auf einer Windows-Maschine auf die dort befindliche Access-Datenbank zuzugreifen. Aber will ich das ausprobieren? Ich möchte nicht erleben, wie sowas unter Last dann einbricht.

Dennoch: Einige Leute legen auf ihre Access-Datenbanken extremen Wert. Ich kann ja verstehen, dass man mit Access wunderschöne Front-Ends für Datenbanken bauen kann, die sich herrlich bedienen. Nur: Dank myODBC könnte man mit dem gleichen wunderschönen Front-End auf eine (aus Admin-Perspektive) ebenso wunderschöne MySQL-Datenbank zugreifen, die man dann mit PHP oder CFM für die Webseite nutzen könnte. Oder man macht eine ODBC-Verbindung vom wunderschönen Access-Front-End auf einen MSSQL, ein Oracle oder auch sonst irgendwas, was man direkt in den Webserver einbinden kann.

Aber nein: Das wird ein ODBC-Bridge-Gebastel, und die Access-DB wird weiterhin filetiert. Aber dann können wir vermelden: Webserver läuft unter Solaris 10, Datenbank ist MS-Access. Welch Kombination!


Sun und die Pinguine

Bislang kannte ich Sun als eine Firma, die eigentlich zu jedem lieb ist: Die Server laufen mit Windows, Linux, VMWare oder Solaris. Sun arbeitet mit IBM, Dell und sogar Microsoft zusammen. Sun liebt Open Source und stellt mehrere große Softwarepakete unter Open Source Lizenzen.

Und dann das:

oder dieses hier:

Pinguine, auf dem unteren Bild dürften es eine Kolonie von Königspinguinen sein, sind bestimmt Betroffene von Klimaveränderungen. Sie wohnen u.a. in der Antarktis, wo es wohl momentan wärmer wird für die Frackträger. Es ist auch klar, dass sich diese Tiere für GreenIT zwar nicht interessieren dürften. Sie interessieren sich eher für Pinguineier, für kleine Pinguine auf ihren Füßen und für Fische. Doch dürften sie davon profitieren, wenn die Antarktis nicht abtaut.

Ein bestimmter Pinguin names Tux ist das Maskotchen des Linux-Kernels. Vermutlich möchte man die Eleganz des Pinguins kombiniert mit der Robustheit und den anderen Eigenschaften als Symbol für den Kernel nutzen. Sun Solaris hat sogar ein Herz für Linux-Pinguine, die dort in Containern wohnen dürfen. Sogar mehrere auf einer Maschine. Jeder bekommt seinen eigenen Container – auch wenn Pinguine wohl eher von einer Mupfel sprechen dürften („Urmel aus dem Eis“).

Und jetzt soll ich Pinguine retten, indem ich Linux-Server abschalte? Reale Pinguine retten durch Ausschalten virtueller Frackträger? Aber bitte, das geht doch auch höflicher. Wie wäre es mit

„Save a Pengiun – and give Tux a new home“

oder

„Save a Penguin – and put a Linux-Server in a Container“,

dann könnte man gleich zwei Container bewerben, den virtuellen und den realen…


Blackböxchen im Sun Solution Center

So langsam wird es lustig: Nachdem Systemheld Nr. 1 Blackböxchen zum ersten mal gesehen hat, bat er mich, doch mal bei Sun in München vorbeizuschauen, und einen kurzen Beitrag für den HELDENFunk aufzuzeichnen (bislang noch nicht veröffentlicht). Also trafen wir uns am Rande der Systems in München, und Blackböxchen landete im Sun Solution Center. Dort wurde es lange in Augenschein genommen – und auf den Präsentationstisch im Solution Center gehoben.

Anfragen nach professionellen Blackböxchen gab es mittlerweile auch. Ein Interessent frage nach, ob man nicht 40-50 Terabyte an Festplatten zusammenschalten können und in ein stoß- und staubgeschütztes Gehäuse einbauen könne, eine Art NAS zum Mitnehmen in die Wüste anscheinend. Eine erste Kalkulation ergab alleine für die Platten, Plattentragegestelle und die Alukiste ein Gewicht von etwa 70-80kg. An die Kiste müssen also auf jeden Fall noch Räder. Sollte da noch weitere Hardware rein müssen (vermutlich 2 Opterons + ein Mainboard + Netzteile mit mindestens 1 kW), dürfte das ganze mit staubdichtem Kühlsystem mindestens 100kg wiegen, also nur noch mit Gabelhubwagen transportabel.

Ein zweiter Interessent wollte im Prinzip nur ein zweites Blackböxchen, aber bitte mit mindestens 8 Opteron-Kernen, und bitte wasserdicht bis 10m. Weitere Wünsche? 8 Opteron-Kerne kann man bestimmt irgendwie mit Flüssigkeit kühlen und dann die Wärme in einen Radiator transportieren, aber der braucht dann einen Lüfter und ein paar Schiffsschrauben, um die Wärme dort wieder weg zu bekommen. Ich will nicht wissen, was das alles wiegen dürfte.

Sollten weitere Anfragen nach komplizierten Case-Mods und Case-Builds eintreffen, denke ich gerne nochmal über ein Geschäftsmodell nach. Die beiden obersten Systemhelden aus München wären bestimmt scharf darauf, bei einem Thumper-Mobil mitzubasteln.


Blackböxchen meets Ecorider

Montag, 1. Oktober 2007, 9:45, Neu Isenburg bei Frankfurt am Main. Ein gewisser Rolf Kersten hat mich in einer Mail aufgefordert, ihn hier zu treffen. Auf Anraten von Thomas Ferber hatte ich ihm ein paar Bilder von Projekt Blackböxchen in einem frühen Stadium geschickt, und diese landeten dann im HELDENFunk .

Auf dieser Tagung stellte Rolf Kersten den Ecorider vor, eine Art aerodynamisches Fahrrad mit Hilfsmotor, mit dem selbst ungeübte Radfahrer 80km pro Tag schaffen dürften – ohne zu sehr ins Schwitzen zu geraten. Warum ein normal denkender Mitarbeiter von Sun auf einmal Fahrrad mit Hilfsmotor fährt, steht übrigens hier: www.im-strom-der-zeit.de

Projekt Blackböxchen löste wahre Begeisterungstürme aus – wie Kinder, die ein neues Spielzeug bekommen, standen Rolf Kersten und seine Kollegen um den schwarzen Koffer und machten Fotos. Insbesondere die neue WLAN-Antenne faszinierte, wahrscheinlich vor allem, weil man sie nicht sieht. Als ich ihm erzählte, was ich auf der Maschine mache, staunten er und seine Kollegen nicht schlecht, wobei sie sich wohl mehr über den Koffer als über die darauf laufenden Applikationen freuten. Kann ich verstehen – der Koffer ist der coolere Teil, die Anwendung von Zones etc. sind für Sun-Leute wohl eher alltäglich.